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Paysages avec figures absentes

Paysages avec figures absentes de Philippe Jaccottet

Die Gewalttätigkeit der Geschichte beunruhigt; der technische Fortschritt hat auch zu einer Unvollkommenheit des Seins geführt; die Menschen, die wir lieben, sterben und nehmen unseren eigenen Tod voraus. Aber Jaccottet wandert durch diese Paysages avec figures absentes und geniesst, sich vergessend, ihre Schönheit, und im Nachhinein erlebt er seine Ergriffenheit als Wanderer vor den Leinwänden der Maler oder in der Poesie aller Zeiten noch einmal. Und zuletzt, wenn wir als Person vergessen sein werden, sind es dann nicht gerade diese vergängliche Schönheit und unser Staunen, die fortdauern? Eine Versöhnung mit der Welt ist möglich unter der Voraussetzung, dass man sich vom eigenen Ich abwendet. Und die Poesie wird zum Wort der Hoffnung.

Laure Himy-Piéri
Paysages avec figures absentes
de Philippe Jaccottet
Éditions Zoé / ACEL
112 p. – 12 x18 cm
ISBN : 978-2-88182-596-5

8 euros

Philippe Jaccottet

Von Anfang an widmet sich Philippe Jaccottet verschiedenen literarischen Genres, und seine Schreiberfahrung wird durch das Übersetzen, durch das Verfassen literarischer Kritiken, Prosa und Poesie reicher. Von Beginn an ist sein Werk...

L'auteur